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CarSharing Soest

CarSharing Soest

 RLG kooperiert mit Stadtteilauto

 Gemeinsam unterwegs in Sachen Mobilität

  

Soest. Zahlreiche Soester Bürgerinnen und Bürger fahren täglich mit Bus und Bahn zur Arbeit. Steht aber der große Wochenendeinkauf an, muss es auch schon mal das Auto sein. Dabei ergänzen sich der öffentliche Nahverkehr und das Carsharing ganz ideal. Denn wer nur ab und zu mit dem PKW unterwegs ist, spart mit Carsharing gegenüber einem Privatauto richtig Geld. Und ab sofort bietet die neue Kooperation zwischen der Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH und dem Stadtteilauto / Carsharing Münster GmbH weitere Vorteile.

  

Für alle Abonnenten der RLG reduziert sich die einmalige Aufnahmegebühr beim Stadtteilauto um 50% auf 75,00 Euro statt 150,00 Euro. Und auch der monatliche Mitgliedsbeitrag kostet für ÖPNV-Dauerkunden nur die Hälfte: 4,25 Euro statt 8,50 Euro.

  

Wer schon jetzt bei Stadtteilauto mitmacht, aber noch kein Abo bei der RLG besitzt, der kann ebenfalls profitieren. Zwei Monate freie Fahrt im Soester StadtBus schenkt die RLG jedem Stadtteilauto-Mitglied beim Abschluss eines Abos.

 

Uwe Rennspieß, Bereichsleiter Verkehrsmanagement bei der RLG, dazu: „Busfahren und Carsharing ergänzen sich perfekt. Beides ermöglicht die individuelle Mobilität, auch ohne eigenes Auto das gewünschte Ziel bequem zu erreichen.“ Und Till Ammann, Mitglied der Geschäftsführung von Stadtteilauto / Carsharing Münster, ergänzt: „Für kurze Einkaufs-, Wochenend- oder Urlaubsfahrten ist Carsharing ideal. Wer dagegen zur Arbeit fährt, ist mit Bus und Bahn besser bedient, denn dafür sind die Standzeiten zu lang.“ Die Kosten für eine Fahrt mit dem Stadtteilauto setzen sich nämlich aus einem Kilometer und einem Zeittarif zusammen.

  

In Soest gibt es inzwischen drei Standorte, an denen man einen Wagen abholen und wieder abgeben kann. Alle liegen in der Nähe von Bushaltestellen beziehungsweise am Bahnhof. Die Stellplätze der Carsharing-Autos sind mit der Stadt Soest abgestimmt: Kiss and Ride Bahnhof Nord / Parkhaus Brüdertor / Alter Schlachthof.

  

Aus Sicht der Stadt Soest ist die neue Kooperation zwischen der RLG und Stadtteilauto ein starkes Signal in Sachen umweltfreundliche Mobilität. „Dank des gut ausgebauten StadtBus-Systems und der Verknüpfung mit dem Regionalverkehr  bietet Soest seinen Bürgerinnen und Bürgern eine clevere Alternative zum Auto. Und wenn dann noch eine enge, verkehrsträgerübergreifende Zusammenarbeit hinzukommt, die den unterschiedlichen Mobilitätswünschen der Menschen entgegenkommt, haben wir einen wichtigen Schritt zur Erreichung unserer Klimaziele in Soest gemacht“, so Peter Wapelhorst, erster Beigeordneter Stadt Soest.

  

Informationen rund um das Carsharing in Soest sind in der Servicezentrale mobil info, im Gebäude der RLG am Bahnhof erhältlich. „Unsere Mitarbeiter dort beraten gerne persönlich über alle Mobilitätsangebote“, versichert Uwe Rennspieß. Der Bereichsleiter ist davon überzeugt, dass ein eigenes Auto als Statussymbol, besonders bei jungen Leuten, mehr und mehr an Bedeutung verliert. „Gleichzeitig hat individuelle Mobilität einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb brauchen wir passende Angebote, die sinnvoll miteinander verknüpft sein müssen“, so der Nahverkehrsexperte. In diesem Sinne ist der neue gemeinsame Weg, den RLG und Stadtteilauto miteinander gehen, für beide Partner und die Menschen in Soest ein echter Gewinn.

  

Internetseite Stadteilauto


CarSharing Soest Bild Jutta Niggemeier
Bei der Vorstelleung des neuen Angebotes (von links): Till Ammann, Geschäftsführung Stadtteilauto, Dr. Uwe Rennspieß, Bereichsleiter Verkehrsmanagement RLG, Axel Beyer, Stadt Soest, Peter Wapelhorst, Erster Beigeordneter Stadt Soest