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Vorstellung Geschäftsbericht 2016

Geschäfstbericht 2016 Bilanzpressekonferenz

Kreis Soest. Der Weg in die digitale Welt ist mehr denn je eine zentrale Herausforderung für die RLG. Immer mehr Kunden erwarten heute, dass sie Informationen online finden, egal ob auf PC, Smartphone oder Tablet. Und immer größer wird auch die Erwartung, Tickets über das Internet zu beziehen. Dieser Herausforderung stellt sich die Regional-verkehr Ruhr-Lippe GmbH, betonen Aufsichtsratsvorsitzender und Kreisdirektor Kreis Soest, Dirk Lönnecke und Ge-schäftsführer André Pieperjohanns im gemeinsamen Vorwort des Geschäftsberichtes für das Jahr 2016.

Dabei wägt die RLG immer ab, was wünschenswert ist, und was wirtschaftlich darstellbar ist. Denn ein kommunales Unternehmen muss verantwortlich mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen. Dies bedeutet auch, dass not-wendige Schritte der Digitalisierung im Verbund mit den Schwesterunternehmen der Nachbarregionen gegangen werden. „Wir setzen eine einheitliche Betriebssoftware für unsere Fahrplanung ein und haben Einkaufsvorteile bei der Beschaffung von Bordrechnern erzielt“, so André Pieperjo-hanns. Dank dieser Bordrechner könne die RLG ihren Kunden nun auch eine so genannte Echtzeitinformation anbieten. Kreisdirektor Dirk Lönnecke ergänzt: „Der Fahrgast erfährt über sein Smartphone, ob sein Bus pünktlich ist. Damit bietet unser Verkehrsunternehmen Informationen, die in Großstädten Standard sind, nun auch für den ländlichen Raum.“

„In Hinblick auf die smartphone-basierte Echtzeitinformation ist die RLG im Regionalverkehr bundesweit führend“, betont Pieperjohanns. Darüber hinaus finden sich die aktuellen Abfahrtszeiten auch auf Anzeigetafeln an 30 Haltestellen im Kreis Soest. Und auch im Internet daheim können sich Fahr-gäste informieren. Zukunftsweisend ist ebenfalls die jetzt neu in den App-Stores zur Verfügung stehende mobil info App. Bei ihrer Entwicklung hat sich die RLG intensiv eingebacht. Das Ergebnis ist ein verbesserter, mobiler Service für Nahverkehrskunden und eine Vielzahl von nützlichen Informationen für die Fahrtplanung und während der Reise.

 

Weiter Informationen zur mobil info App ...

Der RLG Geschäftsbericht geht in den nächsten Tagen allen kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis Soest zu. „Wir wollen schließlich, dass diejenigen, die uns einen großen Teil des öffentlichen Nahverkehrs anvertrauen, auch über unsere Aktivitäten und die Entwicklung unserer Fahrgastzahlen informiert sind“, sagt RLG-Geschäftsführer André Pieperjo-hanns.

Insgesamt beförderte die RLG im Jahr 2016 12,3 Millionen Fahrgäste. Im Einsatz waren 101 eigene Busse der RLG und zusätzlich 101 Omnibusse privater Anmietpartner. Gemein-sam wurden 135 Linien mit einer Gesamtlinienlänge von 3,240 km – das entspricht der Strecke von Soest nach Neapel und wieder zurück – bedient.

Das vergangene Jahr brachte eine Trendumkehr bei den Fahrgastzahlen.

Insbesondere im so genannten Jedermann-Bereich, also ohne Ausbildungsverkehr, waren 76.000 Fahrgästen mehr unterwegs als im Vorjahr, was einen Zuwachs um 2,0% von 3,8 Millionen auf 3,9 Millionen ausmacht.

Das im April 2016 neu eingeführte Sozialticket/MobiTicket wurde bis Jahresende von 610 Abonnenten genutzt. Und auch das 60plusAbo legte deutlich zu. Waren es im Januar 2016 noch 1.280 Abonnenten, lag die Nachfrage ein Jahr später bereits bei 1.376. Eine Steigerung um 96 Abos.

Eine positive Entwicklung gab es ebenfalls bei den TagesTickets. Die Fahrgastzahlen kletterten um 12,2 % von 876.000 im Vorjahr auf 983.000 in 2016. Der RLG-Geschäftsführer André Pieperjohanns erklärt: „Für diese Entwicklung ist ins-besondere die verstärkte Nachfrage durch  Flüchtlinge und Migranten verantwortlich.“

Insgesamt und über alle Fahrgastgruppen betrachtet, er-reichte das kommunale Unternehmen eine Fahrgaststeige-rung um + 0,7%.