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| | RLG legt neuen Geschäftsbericht vor
 RLG-Geschäftsführer André Pieperjohanns (links) und der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Lönnecke, Kreisdirektor Kreis Soest (rechts) präsnentieren den aktuellen RLG-Geschäftsbericht. Im Nahverkehr gibt es für die Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Möglichkeiten der Mitbestimmung und Mitgestaltung. Das macht die RLG durch das Motto ihres neuen Geschäftsberichtes „Mitfahren und Mitgestalten“ deutlich.
Präsentiert haben den Geschäftsbericht für 2011 der RLG-Geschäftsführer André Pieperjohanns und der Aufsichtsratsvorsitzende Dirk Lönnecke, Kreisdirektor Kreis Soest.
„Wir sind stolz darauf, dass der Bürger durch politische Mits-prache die Beschlüsse zum Nahverkehr mitbestimmt. Und als kommunales Unternehmen hat die RLG in allen Belangen ein offenes Ohr für ihre Kunden“, betont Lönnecke. Gleichzeitig können die Kreise und Kommunen als Eigentümer das Angebot und die Leistung der RLG direkt steuern und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger Einfluss nehmen. Pieperjohanns ergänzt: „Die RLG gestaltet das Angebot auf ihren 174 Linien im Hochsauerlandkreis und im Kreis Soest mit großer Ortskenntnis, dem Wissen um die betriebliche Machbarkeit und immer im Dialog mit dem Kunden.“ Dafür stehen beispielhaft der Fahrgastbeirat in Arnsberg, regelmäßige Infostände, die Erfassung und zügige Bearbeitung einer jeden Kundenbeschwerde oder –anregung.
Die Nachfrage auf den Linien wird genau beobachtet und belief sich 2011 auf insgesamt 12,9 Millionen Fahrgäste. Insgesamt sind das zwar knapp 1,5% weniger als im Vorjahr, aber der Verlust ist den sinkenden Schülerzahlen und dem damit zurückgehenden Ausbildungsverkehr geschuldet. Hier macht sich der demografische Wandel bereits konkret bemerkbar. Bei den wahlfreien Jedermann-Kunden stieg dagegen die Nachfrage mit 0,6% leicht an. Die RLG konnte insbesondere bei den Dauerkunden mit Abo gewinnen. Ihr Anteil wuchs gegenüber dem Vorjahr um 2,4%. „Insofern ist schon die Nutzung der Busse eine Art der Mitgestaltung“, macht Pieperjohanns deutlich. Denn das Angebot wird der Nachfrage angepasst. Dabei müssen die Kosten für den Nahverkehr in Zeiten leerer Kassen im Blick bleiben. Auch in diesem Bereich habe die RLG in den letzten Jahren Beachtliches geleistet. Dabei dürfe nicht vergessen werden, dass sie nicht nur Fahrleistungen anbietet, sondern auch Angebotsplanung, Fahrgastinformation, Tarifgestaltung, Infrastrukturbetreuung und vieles mehr.
Besonders erfreut registriert Lönnecke, dass die wirtschaftli-chen Zahlen der RLG, trotz der seit Jahren andauernden Kürzungen der Ausgleichsleistungen des Landes für den Schülerverkehr, gut aussehen. „So ist es in 2011 in vielen Bereichen gelungen, die Kosten zu senken und die Ausga-ben im Interesse der öffentlichen Haushalte zu reduzieren“, betont Lönnecke. Entgegen kam der RLG dabei die positive Entwicklung der Verkehrserträge um etwa 200.000 Euro und eine außerordentliche Zuwendung aus der Einnahmeaufteilung mit den anderen Verkehrsunternehmen der Verkehrsgemeinschaft. Alles in allem gelang es, den Ausgleichsbedarf auf 3,5 Millionen Euro zu senken.
In dem Geschäftsbericht legt die RLG anschaulich ihre Ge-schäftsentwicklung dar. Zu den Themen „Fahrgäste und Ticketangebot“, „Angebot du Qualität“, „Moderne Fahrgastin-formation sowie „Service für Bürgerinnen und Bürger“ wird eine Überblick über die zahlreichen Handlungsfelder gege-ben.
Der Geschäftsbericht richtet sich nicht nur an alle Kommu-nalpolitiker aus dem hochsauerlandkreis und dem Kreis Soest, die ihn bereits erhalten haben, sondern auch an interessierte Bürger, die ihn kostenlos unter www.rlg-online.de herunterladen können.
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